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Mit flacher Spitze blitzschnell umkanten

Snowboarder auf schwarzer Piste

Das Snowboard - Ausdruck purer Leidenschaft für schnelle Abfahrten, gewagte Sprünge und atemberaubende Tricks. Zu den wahren Exoten auf der Piste gehören Tandemboards: Ähnlich wie beim gleichnamigen Fahrrad können Sie zu zweit in den vier anmontierten Bindungen stehen. Auch Splitboards gehören zu den ausgefallenen Varianten - sie lassen sich der Länge nach in zwei gleich große 'Hälften' teilen.

Gängigere Arten sind die Freestyle-, Race- oder Carving-Boards. Sie kann man auf fast jeder Piste in Aktion sehen - so auch auf den mehr als 136 Kilometern satten Pulverschnees in Zell am See und Kaprun. Für das Freeriden im 'Mellow Park' sollten Sie sich am besten ein Freestyle-Board besorgen. Diese wohl am weitesten verbreiteten Boards sind sehr kurz und daher leicht und wendig - ideal auch für Sprünge in der Halfpipe.

Von Racing-Boards lässt man als Anfänger lieber die Finger: Sie sind wesentlich aggressiver. Die flache Spitze und das rechteckige Heck ermöglichen blitzschnelles Umkanten und maximale Geschwindigkeit. Doch ob Tandem, Freestyle oder Carving: Ihr Brett sollte maximal bis zum Kinn oder Nase reichen. Je länger, desto laufruhiger, lautet die Faustregel.