
Skatend oder klassisch durch die Loipe
Langlaufen kann anstrengend sein - oder ganz entspannend. Es kommt nur darauf an, wie intensiv und mit welcher Technik man zu Werke geht. Diese Flexibilität macht den winterlichen Sport in der Loipe bei Jung und Alt so beliebt. Doch mit welchem Schritt kommen Sie am schnellsten voran? Und welche Manier verspricht pure Erholung?
Unterschieden wird grundsätzlich zwischen der klassischen und der moderneren Skating-Variante. Wer neu ist auf den Langlaufbrettern, sollte zuerst den Klassiker trainieren. Er unterscheidet sich nur wenig vom simplen Spaziergang. Mit dieser im Fachjargon 'Diagonalschritt' genannten Technik gleitet man sanft vorwärts. Beim Abstoßen mit den Beinen sollten Sie die Hüfte leicht nach vorne schieben. Einzige Schwierigkeit: Hat man sich mit einem Bein abgedrückt, muss das Gewicht sofort auf das andere verlagert werden.
Anspruchsvoller wird es beim Skaten. Die Bewegung ist dem Eislauf nachempfunden. Grundlage ist daher natürlich der Schlittschuhschritt. Ohne Stöcke bewältigt man vor allem ebene oder abfallende Strecken. Für langgezogene Kurven sollten Sie sich immer nur mit einem Bein abstoßen, das andere bleibt einfach in der Spur. Alle Geschwindigkeitsliebhaber machen mit der Armschwung-Technik (Doppelstockschub) zusätzliches Tempo.



